Atembeschwerden sind oft kein Lungenproblem
In meiner Praxis erlebe ich häufig, dass Atembeschwerden auftreten, obwohl medizinisch alles abgeklärt ist. Die Lunge ist gesund, die Sauerstoffwerte sind unauffällig – und dennoch fühlt sich das Atmen eingeschränkt an.
In solchen Fällen reagiert nicht das Atmungsorgan selbst, sondern das Nervensystem.
Der Körper bleibt innerlich angespannt, der Atem passt sich an.
Atmen wird funktional – nicht mehr frei.

Wenn die Luft knapp wird
Wie sich Atembeschwerden zeigen können
- Atembeschwerden äußern sich sehr unterschiedlich. Menschen berichten unter anderem von:
- flacher oder angestrengter Atmung
- dem Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können
- Druck oder Enge im Brustraum
- häufigem Seufzen oder Gähnen
- Atemanhalten in Stresssituationen
- verstärkter Wahrnehmung des eigenen Atems
Diese Empfindungen können kommen und gehen – oft abhängig von innerem Stress oder Erschöpfung.
Wenn Kontrolle den Atem enger macht
Viele Betroffene versuchen, ihren Atem bewusst zu steuern.
Sie atmen „tiefer“, „langsamer“ oder achten ständig darauf, genug Luft zu bekommen.
Was gut gemeint ist, führt oft zu mehr Anspannung.
Der Atem braucht keinen Befehl – er braucht Sicherheit.
In meiner Arbeit geht es deshalb nicht um Atemtechniken, sondern um das Wiederfinden von Vertrauen in den eigenen Körper.
Energiearbeit als begleitender Ansatz
Energiearbeit kann helfen, Spannungszustände im Körper wahrzunehmen und zu lösen.
Der Atem verändert sich dabei oft ganz von selbst – ohne Anleitung, ohne Kontrolle.
Durch ruhige Impulse und achtsame Begleitung darf der Brustraum weicher werden. Der Atem findet seinen Rhythmus wieder, passend zum jeweiligen Moment.
Diese Begleitung ersetzt keine medizinische Abklärung bei Atemnot oder Erkrankungen. Sie kann jedoch unterstützen, wenn Atembeschwerden Ausdruck innerer Anspannung sind.
Atembeschwerden im Zusammenhang mit anderen Themen
Atembeschwerden treten häufig gemeinsam mit anderen Beschwerden auf, zum Beispiel:
- Stress & Erschöpfung
- Stress und emotionale Blockaden
- Herzrasen und Herzstolpern
- Schwindel und Kreislaufprobleme
- Nächtliche Unruhe & inneres Getriebensein
Der Atem ist dabei Teil eines größeren Zusammenhangs – nicht isoliert zu betrachten.
FAQ – Häufige Fragen zu Atemproblemen
Was sind häufige Ursachen für Atemprobleme ohne Befund?
Oft sind es funktionelle Ursachen wie Stress, Fehlatmung oder emotionale Enge – nicht jede Atemnot hat eine medizinisch erkennbare Ursache.
Kann man durch Entspannung besser atmen?
Ja. Stress führt zu flacher, schneller Atmung. Entspannungstechniken, Körperarbeit und bewusste Atemführung fördern einen tieferen, ruhigeren Atemfluss.
Was bedeutet ganzheitliche Atemtherapie?
Sie verbindet Atemwahrnehmung, Körperarbeit, emotionale Klärung und vegetative Regulation – um Blockaden zu lösen und den natürlichen Atemfluss zu stärken.
Hilft das auch bei Asthma oder Long-Covid?
Ganzheitliche Atemarbeit kann ergänzend zu ärztlicher Begleitung bei Atemwegserkrankungen stabilisierend wirken – z. B. durch Linderung von Atemangst oder muskulärer Enge.
Wie läuft die Behandlung bei dir ab?
Ich gehe individuell auf deine Beschwerden ein, schaue nach Ursachen und begleite dich mit sanften, stärkenden Impulsen – körperlich wie emotional.



