Rückenschmerzen sind mehr als ein lokales Problem

Der Rücken reagiert sensibel auf innere und äußere Belastungen. Stress, emotionale Anspannung und fehlende Regeneration wirken sich direkt auf Muskelspannung, Faszien und Körperhaltung aus.

Bleibt der Körper über längere Zeit im Alarmzustand, hält er Spannung aufrecht – häufig unbewusst. Rückenschmerzen entstehen dann nicht plötzlich, sondern entwickeln sich schrittweise als Ausdruck fehlender Entlastung.

Rückenschmerzen stehen selten für sich allein. Häufig bestehen Zusammenhänge mit:

In diesem Zusammenhang sind Rückenschmerzen weniger ein Zeichen von Fehlhaltung als vielmehr ein Hinweis darauf, dass Regulation notwendig ist.



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Die genaue Lokalisation liefert wichtige Hinweise auf mögliche Zusammenhänge:

Akute vs. chronische Rückenschmerzen – wo liegt der Unterschied?

Akute Rückenschmerzen

Akute Rückenschmerzen treten plötzlich auf, z. B. nach falschem Heben, langem Sitzen oder einer unglücklichen Bewegung. Sie dauern meist weniger als 6 Wochen und klingen oft von selbst wieder ab. Typische Auslöser sind:

  • Muskelverspannungen (z. B. durch Stress oder Fehlhaltungen)
  • Blockaden der Wirbelgelenke (z. B. nach ruckartigen Bewegungen)
  • Hexenschuss (Lumbago): Plötzlicher, stechender Schmerz im unteren Rücken

 

Chronische Rückenschmerzen

Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn die Beschwerden länger als 12 Wochen anhalten. Häufige Ursachen sind:

  • Bandscheibenschäden (z. B. Vorwölbung oder Vorfall)
  • Arthrose der Wirbelsäule (Verschleiß der Gelenke)
  • Psychosomatische Faktoren (z. B. Stress, Ängste, Depressionen)
  • Fehlbelastungen (z. B. durch falsches Schuhwerk oder einseitige Bewegungen)

 

Diese Zusammenhänge werden im klassischen medizinischen Kontext oft nicht berücksichtigt, sind jedoch für nachhaltige Veränderung entscheidend.

Warum klassische Behandlungen oft nicht ausreichen

Klassische Maßnahmen wie Massagen, Physiotherapie oder Schmerzmittel können akute Beschwerden lindern. Häufig bleibt die Wirkung jedoch zeitlich begrenzt.

Der Grund:
Der Körper wird lokal behandelt, während Stressregulation, Nervensystem und emotionale Belastungen unberücksichtigt bleiben. Die muskuläre Spannung kehrt zurück, sobald der Körper erneut in den Stressmodus gerät.

Bei Tamena betrachten wir Rückenschmerzen daher nicht isoliert, sondern als Ausdruck eines überlasteten Regulationssystems. Erst wenn der Körper wieder lernt, loszulassen, kann echte Entlastung entstehen.

Ein zentraler Grundsatz unserer Arbeit lautet: Dort, wo es schmerzt, liegt selten die eigentliche Ursache.

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Wie läuft eine Behandlung bei Rückenschmerzen bei Tamena ab?

Jede Behandlung bei Tamena beginnt mit einer achtsamen Betrachtung Ihrer individuellen Situation. Es gibt kein starres Schema und keine standardisierten Abläufe.

Der Ablauf gestaltet sich in der Regel wie folgt:

  • Erstgespräch: Einordnung Ihrer Beschwerden, Belastungen und bisherigen Erfahrungen
  • Individuelle Testung: Der Körper gibt Rückmeldung, welche Ebene aktuell im Vordergrund steht
  • Gezielte Behandlung: Arbeit an körperlichen, nervalen und emotionalen Spannungen
  • Integration: Der Körper bekommt Zeit, die Impulse umzusetzen

Die Dauer und der Abstand der Sitzungen richten sich nicht nach einem festen Plan, sondern nach dem, was Ihr Körper benötigt. Ziel ist eine nachhaltige Regulation – nicht möglichst viele Termine.

Ablauf einer Sitzung in der Praxis TAMENA“

Worin unterscheidet sich die ganzheitliche Arbeit bei Tamena von Massage oder Physiotherapie?

Massage und Physiotherapie sind wertvolle Methoden, wenn es um Muskelarbeit, Mobilisation oder Rehabilitation geht. Die Arbeit bei Tamena ergänzt diese Ansätze um eine tiefere Ebene.

Der Fokus liegt nicht ausschließlich auf dem schmerzenden Bereich, sondern auf dem Zusammenspiel von Körperstruktur, Nervensystem und innerer Anspannung. Ziel ist es, den Körper wieder in seine natürliche Selbstregulation zu bringen.

Viele Klientinnen und Klienten kommen zu Tamena, wenn klassische Maßnahmen keine nachhaltige Wirkung mehr zeigen oder wenn sie ihren Körper ganzheitlich verstehen möchten.

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Für wen ist dieser ganzheitliche Ansatz geeignet?

Diese Arbeit ist besonders sinnvoll für Menschen:

  • mit wiederkehrenden oder chronischen Rückenschmerzen
  • bei stressbedingten Verspannungen
  • wenn klassische Maßnahmen nicht nachhaltig helfen
  • die ihren Körper besser verstehen möchten

Häufige Fragen zu Rückenschmerzen (FAQ)

Frage:
Was hilft bei akuten Rückenschmerzen?

Antwort:
Bei akuten Rückenschmerzen ist es wichtig, den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Sanfte Bewegung, Wärme oder – je nach Ursache – auch Kälte können unterstützen. Entscheidend ist jedoch, die zugrunde liegende Spannung zu regulieren, damit der Schmerz nicht erneut auftritt.

 

Frage:
Kann Stress Rückenschmerzen auslösen?

Antwort:
Ja. Dauerstress versetzt den Körper in einen permanenten Spannungszustand. Besonders die Rücken- und Nackenmuskulatur reagiert sensibel auf emotionale und mentale Belastungen. Erst wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, kann sich der Rücken nachhaltig entspannen.

 

Frage:
Wie viele Behandlungen sind bei Rückenschmerzen sinnvoll?

Antwort:
Das ist individuell verschieden. Der Körper gibt vor, wie viele Impulse notwendig sind und in welchen Abständen diese sinnvoll sind. Ziel ist nicht eine feste Anzahl von Sitzungen, sondern eine nachhaltige Entlastung und Regulation.

„Rückenschmerzen sind selten ein reines ‚Rückenproblem‘ – oft stecken Fehlhaltungen, emotionale Blockaden oder sogar Ernährungsgewohnheiten dahinter. Unser ganzheitlicher Ansatz bei TAMENA zielt darauf ab, diese Zusammenhänge zu erkennen und nachhaltig zu behandeln.

Dr. med. Anna Weber, Ärztin für Naturheilverfahren“

Ganzheitliche Therapien bei TAMENA – was wirklich hilft

Wir kombinieren bewährte Naturheilverfahren mit modernen Methoden, um dauerhafte Schmerzfreiheit zu erreichen:

zu viel tragen

Wann sollten Sie bei Rückenschmerzen zum Arzt?

Die meisten Rückenschmerzen sind harmlos – in folgenden Fällen sollten Sie jedoch umgehend einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen:

  • Schmerzen strahlen in Arme oder Beine aus (mögliches Zeichen für einen Bandscheibenvorfall oder Ischias).
  • Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen treten auf.
  • Die Schmerzen bessern sich nach 1–2 Wochen nicht.
  • Fieber oder Gewichtsverlust begleiten die Beschwerden (könnte auf eine Entzündung hinweisen).
  • Sie haben Probleme, Wasser zu lassen oder Stuhlgang zu kontrollieren (Notfall – sofort handeln!).

In unserer Praxis in Weinheim klären wir zunächst ab, ob eine medizinische Abklärung nötig ist, bevor wir mit ganzheitlichen Methoden wie Osteopathie oder Bioresonanz arbeiten.

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5 Übungen gegen Rückenschmerzen – einfach zu Hause durchführbar

Diese Übungen helfen, Verspannungen zu lösen und die Rückenmuskulatur zu stärken. Führen Sie sie langsam und schmerzfrei durch:

1. Katze-Kuh (Mobilisation der Wirbelsäule)

So geht’s: Gehen Sie in den Vierfüßstand. Machen Sie einen Runden Rücken (Kinn zur Brust), dann ein Hohlkreuz (Blick nach oben). Wiederholen Sie dies 10x.

2. Dehnung der Lendenwirbelsäule

So geht’s: Legen Sie sich auf den Rücken, ziehen Sie ein Knie zur Brust und halten Sie die Position für 20 Sekunden. Wechseln Sie die Seite.

3. Beckenkippung (für die tiefe Rumpfmuskulatur)

So geht’s: Rückenlage, Knie angewinkelt. Kippen Sie das Becken nach hinten (Rücken flach drücken) und halten Sie 5 Sekunden. 10 Wiederholungen.

Tipp: Laden Sie unsere kostenlose PDF-Anleitung mit allen Übungen herunter!

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Rückenschmerzen vorbeugen – Tipps für den Alltag

Mit diesen Maßnahmen beugen Sie Rückenschmerzen vor:

  • Bewegung: Gehen Sie täglich 10.000 Schritte oder machen Sie Yoga/Pilates.
  • Ergonomie am Arbeitsplatz: Stellen Sie Ihren Bildschirm auf Augenhöhe ein und nutzen Sie einen höhenverstellbaren Stuhl.
  • Schlafen: Eine matratzenfreundliche Position (Seitenlage mit Kissen zwischen den Knien) entlastet die Wirbelsäule.
  • Stressmanagement: Progressive Muskelentspannung oder Achtsamkeitsübungen reduzieren verspannungsfördernden Stress.
  • Ernährung: Eine entzündungshemmende Ernährung (Omega-3-Fettsäuren, Magnesium) unterstützt die Muskulatur.

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