
Wahrnehmung überreizt
Sehen ist mehr als eine Funktion der Augen
Sehen geschieht nicht nur im Auge, sondern im Zusammenspiel mit dem Nervensystem.
Stress, Erschöpfung oder innere Überforderung können diese Verarbeitung beeinflussen.
Das Nervensystem filtert Reize.
Ist es dauerhaft aktiviert, wird Wahrnehmung empfindlicher. Licht, Bewegung oder Kontraste wirken stärker. Das Sehen fühlt sich unsicher an, obwohl organisch alles in Ordnung ist.
Sehstörungen sind dann kein Augenschaden, sondern ein Hinweis auf Überlastung.
Wie sich Sehstörungen zeigen können
Menschen berichten unter anderem von:
- Augenflimmern oder Lichtblitzen
- verschwommenem oder instabilem Sehen
- erhöhter Lichtempfindlichkeit
- Druck- oder Spannungsgefühl im Augenbereich
- schneller Ermüdung der Augen
- Unsicherheit beim Fokussieren
Diese Wahrnehmungen treten oft in Phasen von Stress, Erschöpfung oder Schlafmangel auf.

Der Zusammenhang mit Stress und Erschöpfung
Bei innerer Anspannung bleibt der Körper in Bereitschaft.
Das Nervensystem ist wach, aufmerksam, reagiert schnell.
Diese Daueraktivität kann dazu führen, dass visuelle Reize intensiver wahrgenommen werden. Das Sehen wird „zu viel“, obwohl die Augen selbst gesund sind.
Besonders abends, bei Müdigkeit oder nach längerer Belastung, werden Sehstörungen häufig stärker wahrgenommen.
Wenn Unsicherheit das Sehen verstärkt
Sehstörungen lösen oft Sorge aus.
Die Aufmerksamkeit richtet sich auf das Sehen – und genau das verstärkt die Wahrnehmung.
Ein Kreislauf entsteht:
Unsicherheit → erhöhte Aufmerksamkeit → stärkere Wahrnehmung → mehr Anspannung.
In meiner Arbeit geht es nicht darum, diese Symptome zu kontrollieren oder zu analysieren, sondern dem Nervensystem wieder Sicherheit zu vermitteln.
Weiterführende Seiten im Themenbereich
Zu diesem Themencluster gehören unter anderem:
- Schlaf & Nervensystem
- Stress & Erschöpfung
- Nächtliche Unruhe & inneres Getriebensein
- Schwindel und Kreislaufprobleme
- Stress und emotionale Blockaden
Diese Seiten vertiefen einzelne Ausdrucksformen und greifen die hier beschriebene Logik auf.
FAQ – Häufige Fragen zu Sehstörungen und Augenflimmern
Was sind häufige Ursachen für Augenflimmern oder verschwommenes Sehen?
Neben Augenproblemen können auch Migräne, Stress, Reizüberflutung, Verspannungen oder hormonelle Schwankungen zu Sehstörungen führen.
Ist Augenflimmern gefährlich?
Meist ist es harmlos – z. B. als Teil einer Migräne-Aura oder bei Erschöpfung. Bei plötzlicher, starker Veränderung sollte ärztlich abgeklärt werden.
Wie kann man Sehstress am Bildschirm lindern?
Pausen, bewusstes Blinzeln, Augenyoga, Nackenentspannung und nervliche Beruhigung helfen, den Blick wieder zu entspannen.
Können Sehstörungen seelische Ursachen haben?
Ja. Unbewusste Themen, die nicht gesehen oder verarbeitet werden, zeigen sich manchmal über das Auge – als Signal zum Hinfühlen und Klären.
Wie sieht eine ganzheitliche Behandlung aus?
Ich arbeite individuell mit Körper- und Energiearbeit, Nervensystembalance, biochemischer Unterstützung und emotionaler Klärung – je nach Ursache.
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